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Reifenalter erkennen: Was der DOT-Code verrät

4 Min. Lesezeit

Reifen sind Verschleißteile mit einer begrenzten Lebensdauer — und das gilt nicht nur für das Profil. Die Gummimischung verhärtet mit der Zeit, auch wenn ein Reifen kaum gefahren wird. Gerade bei Gebrauchtwagen oder lange gelagerten Reifen lohnt sich deshalb ein Blick auf das tatsächliche Alter.

So lesen Sie den DOT-Code

Auf jeder Reifenflanke ist eine DOT-Kennzeichnung (Department of Transportation) eingeprägt, die mit einer vierstelligen Zahl endet. Die ersten beiden Ziffern geben die Kalenderwoche an, die letzten beiden das Jahr. Der Code „2523“ bedeutet also: hergestellt in Kalenderwoche 25 des Jahres 2023.

Ab wann gilt ein Reifen als zu alt?

Eine allgemeingültige gesetzliche Altersgrenze gibt es nicht, doch Experten und Reifenhersteller empfehlen übereinstimmend: Ab einem Alter von etwa 6 Jahren sollte ein Reifen regelmäßig genauer geprüft werden, spätestens nach 10 Jahren ist ein Austausch unabhängig vom verbleibenden Profil sinnvoll. Das betrifft auch selten genutzte Reserveräder oder Ganzjahresreifen.

Worauf Sie zusätzlich achten sollten

Feine Risse an der Reifenflanke oder eine sichtbar verhärtete, glänzende Oberfläche sind Warnsignale für gealterten Gummi. Auch beim Kauf neuer Reifen lohnt sich ein Blick auf den DOT-Code: Ware, die schon mehrere Jahre im Lager stand, sollte man meiden — als Faustregel gelten Neureifen mit maximal zwei bis drei Jahren Lagerzeit als unbedenklich.

Unser Tipp

Bei jedem Werkstattbesuch prüfen wir den DOT-Code Ihrer Reifen gerne kostenlos mit und sagen Ihnen ehrlich, ob noch alles in Ordnung ist oder ein Austausch ansteht.

Passend zum Thema: Erfahren Sie mehr über unseren Service Neureifen-Verkauf & Montage.

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