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Reifendruck richtig prüfen und einstellen

3 Min. Lesezeit

Der richtige Reifendruck ist einer der einfachsten, aber am häufigsten vernachlässigten Faktoren für Sicherheit, Verschleiß und Kraftstoffverbrauch. Ein zu niedriger Druck erhöht den Rollwiderstand, verschlechtert das Fahrverhalten in Kurven und lässt die Reifenflanken schneller altern.

Wo finde ich den richtigen Wert?

Der vom Hersteller empfohlene Reifendruck steht meist auf einem Aufkleber an der Innenseite der Fahrertür, im Tankdeckel oder im Handbuch. Häufig gibt es unterschiedliche Werte für Teil- und Vollbeladung — bei einer vollbesetzten Fahrt mit Gepäck sollte entsprechend der höhere Wert genutzt werden.

So wird richtig gemessen

Der Reifendruck sollte immer im kalten Zustand gemessen werden, also bevor das Fahrzeug längere Zeit gefahren wurde — durch die Fahrt erwärmt sich die Luft im Reifen und der gemessene Wert würde zu hoch ausfallen. Eine Kontrolle direkt an der Tankstelle nach einer längeren Anfahrt verfälscht daher das Ergebnis.

Als Faustregel empfiehlt sich eine Kontrolle etwa einmal im Monat sowie vor längeren Fahrten oder bei sich ändernder Beladung.

Reifendruck-Kontrollsysteme (RDKS)

Neuere Fahrzeuge sind mit einem Reifendruck-Kontrollsystem ausgestattet, das bei deutlichem Druckverlust warnt. Das ersetzt aber keine regelmäßige manuelle Kontrolle — kleine, schleichende Druckverluste werden nicht immer sofort angezeigt.

Passend zum Thema: Erfahren Sie mehr über unseren Service Reifendruckkontrolle (RDKS).

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